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Fußpflege auf Heilmittelverordnung Nr.13
 
Diabetiker können fußtherapeutische Maßnahmen ab 1. Juli 2002 mit ihrer Krankenkasse abrechnen
 
Ab 1. Juli 2002 ist die medizinische Fußbehandlung in Deutschland als Heilmittel eingestuft. Für den Diabetiker bedeutet das, dass er podologische Leistungen mit den Krankenkassen abrechnen kann, allerdings nur in dafür zugelassenen Praxen.
 
Um eine Krankenkassenzulassung zu bekommen benötigt man eine Genehmigung. Die infrastrukturellen Voraussetzungen sollen in erster Linie der Qualitätssicherung sowie der strikten Einhaltung der Hygienevorschriften dienen.
Was muss erfüllt werden, damit Sie als Diabetiker mit Ihrer Krankenkasse abrechnen können?

 

    • Sie benötigen eine Verordnung von einem Facharzt
    • Es können nur drei Leistungen an Ihren Füßen krankenkassenmäßig abgerechnet werden.
      a) Nagelbehandlung bei Nagelveränderungen
      b) Hornhautbehandlungen
    • c) Komplexbehandlung
    • Alle Behandlungen können nur am Fußstadium Wagner 0 verordnet werden. (Wagner 0, geschlossene Haut, keinerlei Verletzungen.)
    • Eine 10%ige Zuzahlung von den Patienten muss erfolgen, es sei denn der Patient ist von der Zuzahlung befreit.
    • Die Behandlungen sind nicht budgetiert.
     
    Highslide JS
    Heilmittelverordnung Nr.13.
     
     

 




 
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Mi.. 8.00 - 12.00 Uhr
 
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